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Chronologie der Hausbrauerei Pumator
 

1988 Braustart
Angeregt durch eine Wiederholung der Sendung „Hobbythek -  Bier selbstgebraut“ im WDR mit Jean Pütz erfolgte der sofortige Aufbau einer einfachen Brauanlage (holzbefeuerte Waschkessel) am damaligen Wohnort in Albeck.
Eigene Bierrezepturen wurden entwickelt, wobei man sich stets streng an das Reinheitsgebot von 1516 hielt. Es kamen (und kommen noch heute) traditionelle Brauverfahren, wie das kalte Einmaischen am Vortag (Digerieren, bei industriell gebrautem Bier heutzutage nicht mehr üblich) zur Anwendung.
Pumator WeizenbockIm Spätsommer wurde das erste Bier, ein Weizenbock, mit Erfolg gebraut. Der Bezug der Rohstoffe erfolgte - damals, wie auch heute noch - bei regionalen Erzeugern.
Da pro Sud nur ca. 60 Liter trinkfertiges Bier hergestellt werden konnten, wurde in der Folgezeit fast nur Doppelbock mit mindestens 18% Stammwürze gebraut. So wurde aus „Puma“ „Pumator“.

1992 Umzug nach Lonsee-Urspring
Es erfolgte der Umbau der Waschkesselbefeuerung von Holz auf regelbare Gasbrenner, wodurch eine optimale Temperatursteuerung erreicht wurde.

2000 Umzug nach Elchingen-Thalfingen
WaschkesselDie Aufnahme der Tätigkeit als Hausmeister im Seniorenzentrum Elchingen erforderte den anschließenden Umzug nach Elchingen-Thalfingen. Aus der Hausbrauerei Pumator wurde Deutschlands einzige Altenheim-Brauerei.
Noch bis 2003 wurden weitere Biere mit der Waschkessel-Brauanlage gebraut.

2003 Neue Brauanlage
Die geringe Kapazität der Waschkessel-Brauanlage erforderte den Aufbau einer neuen gasbeheizten Brauanlage. Diese wurde aus V4A-Stahl gebaut und hatte einen Ausstoß von 380 Litern.
Ein Läuterbottich wurde selbst gebaut. Dieser ermöglichte eine immer professionellere Bierherstellung.
Großer Wert wurde auch auf eine hocheffiziente Kühlung für das frisch Gebraute gelegt.

2003 Gesamtsieg in drei Bierkategorien
Mitgliedschaft in der "Vereinigung der Haus- und Hobbybrauer in Deutschland e. V. (VHD)".
Teilnahme an der jährlich stattfindenden Bierprämierung anlässlich der dreitägigen Haus- und Hobbybrauertage an der Staatlichen Berufsschule Main-Spessart in Karlstadt. Auf Anhieb wurde dank der neu errichteten Brauanlage der 1. Platz im Bereich Export-Biere sowie die Höchstpunktzahl aller eingereichten Biere und damit der Gesamtsieg in drei Bierkategorien erreicht.
In der Folgezeit wurde das Brauverfahren weiter verfeinert und die verschiedenen Bierrezepturen optimiert (z.B. Enthärtung des Brauwassers je nach Biersorte).
Dabei finden weiterhin ausgesuchte Rohstoffe mit regionalem Bezug und oft direkt vom Erzeuger den Weg in unser Bier.

2005 Grundsteinlegung für den Bau einer 800-Liter-Brauanlage
Maischepfannedurch den Fund von über 200 Drucklagertanks auf einem Schrottplatz. Von diesen wurden alsbald 24 Stück günstig erworben.
Geplant war nun eine gewerbliche Nutzung der neuen Anlage unter Beibehaltung der bisherigen Braugrundsätze und Philosophie.
Bis heute werden immer wieder bestimmte Schrottplätze auf der Suche nach weiteren Brauutensilien abgeklappert.

2007 Erneute Vergrößerung der Brauanlage
Grundsteinlegung für den Bau einer noch größeren Brauanlage durch den Fund einer Maischepfanne mit dreiflügligem Rührwerk sowie einer Würzepfanne mit 1400 Litern auf demselben Schrottplatz.

2008 Umzug nach Blaubeuren-Sonderbuch
Ehrenurkunde Am 23. April, dem „Tag des Deutschen Bieres“, wurde eine ehemalige Metzgerei in Blaubeuren-Sonderbuch angemietet und alsbald mit dem Umbau zur Brauerei begonnen.
Bei den Haus- und Hobbybrauertagen in Langensendelbach wurde für den hellen Weizenbock in der „Königssorte der Obergärung“ nochmals ein 1. Platz erreicht.

2010 Fertigstellung der 800-Liter-Anlage
Nach Abnahme der Anlage durch das Landratsamt und der am 4.10.2010 erhaltenen Erlaubnis vom Hauptzollamt in Ulm, Bier unter Steueraussetzung zu lagern, konnte am 23.10.2010 ein erster Probesud mit 624 Litern und einer Stammwürze von 13 Grad Plato angesetzt werden.

2011 Produktionsanlauf
Bräustüble Mit dem Produktionsanlauf am 2.1. folgte nun Sud auf Sud.
In Brauereinähe wurde die leerstehende Gaststätte „Albstuben“ gepachtet, umgebaut und am 1. April als „Bräustüble“ eröffnet.

Bis Jahresende wurden 180 Hektoliter Bier gebraut.

Danksagung: Besonders erwähnenswert ist, dass meine Familie, viele Freunde und Helfer mit Geschick, Rat und Tat sowie materieller Unterstützung mitgeholfen haben, ein solches Projekt zu verwirklichen.
Herzlichen Dank an alle,

Thomas Lill - Pumator

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